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Die Galerie gönnt ihren „Alten Meistern“ eine Sommerpause und konzentriert sich mit dieser Verkaufsausstellung auf Werke des 19. Jahrhunderts und der Moderne.

 

Hierbei sind „Die Franzosen“ stark vertreten. Jules Pascin und Paul Garvani jeweils mit einer Genre-Szene. Von Éduard Vuillard hängt eine großformatige Handzeichnungen und von Fèlix Vallotton wird eine Inkunabel der Moderne - der Holzschnitt „La Symphonie“ offeriert. Eine absolute Rarität stellt der dazugehörige Original-Holzstock der Graphik dar.

Von Max Liebermann, dem Hauptmeister des deutschen Impressionismus, wird seine größte Radierung „Abend am Uhlenhorster Fährhaus“ gezeigt. Das Ölgemälde mit demselben Motiv zählt zu den Schätzen der Hamburger Kunsthalle. Von Adolph von Menzel steht eine entzückende „Studie zum Kirchgang“ in schwarzer und weißer Kreide zum Verkauf.

Die Moderne wird mit 2 Linolschnitten und einer Radierung (aus der „Suite Vollard“) von Picasso eigeläutet. Nach der erfolgreichen Ausstellung „Hamburger Künstler, die begeistert aufgenommen wurde, ist es fast ein „muß“, dass einige Hauptvertreter dieser Gruppierung, wie Dorothea-Maetzel-Johannsen, Franz Nölken, Richard Haizmann nochmals „dabei“ sind. Erweitert wird diese Abteilung durch einen prächtigen Metalldruck von Rolf Nesch.

Etwas aus dem (Ausstellungs-) Rahmen fallen die Werke zweier völlig unterschiedlicher Künstler:

Stuart Sutcliffe war zwar nur kurzzeitig ein Mitglied der Beatles, aber er hatte insofern einen prägenden Einfluss auf die Band, dass die Frisur der „Pilzköpfe“ auf ihn zurückzuführen ist. In erster Linie aber war der im Alter von 23 Jahren leider sehr früh verstorbene junge Mann ein begabter Künstler. Sein letztes Selbstporträt aus dem Jahr 1962 beeindruckt durch seine Expressivität.

Katsushika Hokusai wird die großformatige Tuschezeichnung auf Seide „Bei der Teigzubereitung“ zugeschrieben. Ein meisterhaftes Beispiel der japanischen Ukiyo-e Kunst.

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